Statements Gressler
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André Gressler
Was ich von Banken halte
Was ich von Beamten halte
Was ich vom deutschen Steuersystem halte
Was ich von unserer Gesellschaft halte
Was ich von Ausländern halte
Was ich vom deutschen Schulsystem halte
Was ich von deutschen Gewerkschaften halte
Was ich von der deutschen Rechtsprechung halte
Was ich von Subventionen halte
Was ich von deutschen Managern halte
Was ich von (Ost- und West-) Deutschland halte
Was ich von Europa halte
Was ich von Neuseeland halte
Was ich vom Krieg in Serbien halte
Was ich (in meinem tiefsten Innern) von Marketing halte


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André Gressler

Was ich von Banken halte

"Eine Bank ist eine Institution, die Regenschirme verkauft, um diese beim ersten Anzeichen von Schlechtwetter sofort zurückzufordern." Dieser bekannte Spruch ist viel zu mild. Sie nehmen einem den Fallschirm ab, wenn man schon in der Luft ist!!!

Vollmundige Versprechnungen entfleuchen allenthalben den wortgewandten Politikermündern, wenn es um "Investitionen in die Zukunft", "Standortsicherung" oder "Neue Medien" geht, aber wenn es um eine konkrete Realisierung wie in meinem Falle geht, kneifen sie alle! Noch schlimmer sind die Bänker, die sich langsam, aber sicher zu der Produktivitäts- und Fortschrittsbremse der Gesellschaft entwickelt haben. Bei "Internet" denken sie an eine besonders gehobene Form der Höflichkeit, unter "Downloads" stellen sich Bänker einen ganz langen Lodenmantel vor und "E-Mail" wird mit einem türkischen Vornamen assoziiert. Mag sein, daß sie sich mit Bilanzen und Geld-Beim-Kunden-Lockermachen bestens auskennen, aber mit allem, was konzeptionell und geistig die Schwelle eines Schuhverkäufers übersteigt, sollte man die Banken meiner Meinung nach lieber nicht belasten. Es zählt leider weder ein gutes Konzept, noch das was man kann, sondern einzig und allein, was man hat!!! Und auf der Haben-Seite stand ja bekanntlich beim Ossi zur Wende nicht allzuviel...

Wenn Ludwig Erhard, der Protagonist und Macher des Wirtschaftswunders in den 50er und 60er Jahren die heutigen, zugeknöpften Banken zur Seite gehabt hätte, würde Deutschland noch heute am Tropf des US-Marshallplanes hängen. Mittellose Ossis haben bei potentiellen Geldgebern keine Chance, weil gleich nach der Wende gewitzte "Kuriere der Marktwirtschaft" (heute "Wessis" genannt) mit großen Worten das große Geld bei den Banken lockermachten und dann im Nirwana entschwanden. Daß schon damals mehr der Schein zählte als das Sein, wußten anscheinend selbst die Bänker noch nicht - jedenfalls die im Osten. Auf solche Weise geprellt mißtrauen heutzutage die, die das Geld haben, natürlich denen, die keines haben - selbst wenn das Konzept der "Geldlosen" auch noch so zukunftsweisend und erfolgversprechend ist!

Der Moloch "Bank" beschränkt seine Unverfrorenheit keineswegs auf Firmenkunden. Auch Private werden überall geschröpft, wo sich eine Möglichkeit dazu bietet. So ist z.B. die Kontoauflösungsgebühr von 20,-DM, die mir bei der Kündigung meines Kontos bei der Rhön-Rennsteig-Sparkasse in Suhl abgeknöpft wurden, keinem normal denkenden Menschen zu vermitteln. Das ist das gleiche, als ob ich von meinem Mitarbeiter, der gekündigt hat, 100,-DM für die Arbeit einbehalte, die mir durch diese Kündigung entstanden ist...

Wie sagte einst ein kluger Mann zu diesem Thema treffend: Eine Bank zu überfallen, ist ein Verbrechen. Aber es ist nichts im Vergleich zur Gründung einer Bank! Recht hat er.
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André Gressler

Was ich von Beamten halte

Ein amerikanischer Student kommt vom College, um erfolgreich zu werden und sich selbständig zu machen. Im Gegensatz dazu kann eine kluge deutsche Mutter ihrem Sprößling nur raten, Beamter zu werden. Beamte sind unkündbar, kriegen fette Gehälter, dicke Pensionen, und die auch noch viel früher als Normal-Sterbliche! Beamte zahlen keine Rentenversicherung. Die Rente garantiert ja Vater Staat! Und welche einigermaßen klar denkende Mutter kann schon ernsthaft erwägen, Ihr Kind in die so unsichere private Wirtschaft zu schicken?

Der deutsche Beamtenbund gab kürzlich die Beamtenbezüge 1996 bekannt. Ein 40-jähriger, verheirateter Beamter mit 2 Kindern erhält danach netto:
als Fachlehrer DM 4683,-, oder
als Referatsleiter DM 8373,-.
Diese Gehälter sind wie gesagt netto und liegen nur unwesentlich unter den jeweiligen Bruttobezügen (es gibt für Beamte ja kaum Abzüge...). Diese Gehälter gibt es 13x jährlich - und sie gibt es bei einer 35-Stunden-Woche.

In den alten Bundesländern hat sich die Beamtenzahl zwischen 1950 und 1994 mehr als verdoppelt (von 2,2 auf 4,5 Mio.). Ende 1997 kommen auf Gesamtdeutschland etwa 80 Mio Einwohner 5,3 Mio Beamte, d.h., es wird ein (hochbezahlter) Beamter benötigt, um ganze 15 Einwohner zu verwalten!! Deshalb werden heute schon über 50% aller Steuern (nämlich 380 Milliarden Mark) von den Personalausgaben verschlungen. Der Staat melkt mehr und mehr den Bürger, um sich selbst zu ernähren!!! An dieser Stelle möchte ich die Thüringer CDU-Landtagsabgeordnete Birgit Diezel zitieren, die Anfang 1998 im Zusammenhang mit den zu diesem Zeitpunkt in Deutschland geltenden 5888 Rechtsvorschriften, 1990 Gesetzen und 3066 Rechtsverordnungen treffend bemerkte: "Ab 300 Mitarbeitern aufwärts braucht eine Behörde eigentlich keine Aufgabe mehr, um trotzdem permanent beschäftigt zu sein."
Quintessenz: Schafft mehr Verwaltungen, die die Verwaltung verwalten!! Dann hat doch jeder was zu tun und die Arbeitslosigkeit ist ein für allemal abgeschafft!!

Die Beamten sind der Bremsklotz der wirtschaftlichen Entwicklung. In einem Land, in dem es mehr Beamte als Selbständige gibt, werden die Selbständigen immer das Nachsehen haben! Das Beamtentum macht nicht nur Jungunternehmer systematisch kaputt, sondern es erstickt jede Idee zur Gründung eines neuen Unternehmens im Keime. Wer kennt nicht Bill Gates, den Chef von Microsoft? Der hätte sich in Deutschland gar nicht selbständig machen dürfen, weil er in einer Garage angefangen hat. Dies würde in Deutschland schon an der "Fensterverordnung" scheitern... Die Schildbürger waren ein Scheißdreck im Vergleich zu den verwirrten Gedankengängen deutscher Bürohengste. Bitte fragen Sie mich beispielsweise nicht, warum für jeden männlichen (!) Mitarbeiter "Mutterschaftsumlage" abgeführt werden muß. Es ist eben so in Deutschland!

Während vor 30 Jahren auf 4 Unternehmer ein Beamter kam, ist es heute nur noch ein einziger. Dieser Beamte kostet nicht nur "sich selbst", sondern er macht auch Vorschriften und Gesetzte, die dem Unternehmer erneut was kosten.
Ganz logisch auch die Erkenntnis, daß die Bürokratie proportional zur Anzahl der Beamten steigt. Und in Deutschland wird jeder Ansatz von Kreativität in Bürokratie erstickt. Da hatte man es 1999 gerade geschafft, für die neugegründete Universität in Erfurt den kompetenten und hochgeschätzten Peter Glotz als Universität-Rektor anzuheuern, da strich dieser (eine Woche nach Beginn des Studienbetriebs!!!) auch schon wieder die Segel - und ging in die Hochschule von St. Gallen! Dort müsse man weniger mit Windmühlenflügeln kämpfen als in Deutschland und in der Schweiz könne man mehr forschen und ausbilden anstatt sich mit dem Staat herumzuärgern. Wörtlich sagte Peter Glotz: "In Deutschland schlagen sie sich selbst in Detailfragen mit einem ganzen Instanzenzug herum". Das ist systematische Kaputtmachen von Verantwortungsbewußtsein, Eigeninitiative und wissenschaftlich-technischem Fortschritt!

Thema Renten:
Dem berühmten Mann auf der Straße ist längst nicht mehr zu vermitteln, warum Beamtenpensionen (Renten), die im Durchschnitt ohnehin bereits weit über das hinausgehen, was nicht-beamtete Normalbürger als gesetzliche Rente erhalten, auch noch 13x im Jahr gezahlt werden! Politische Beamte, wie Staatssekretäre, Ministerialdirektoren und andere hochrangige Staatsdiener können nach nur eintägiger (!!!) Amtszeit in den hochbezahlten einstweiligen Ruhestand gehen, mit 75% der letzten Dienstbezüge. Diese politischen Frührentner dürfen zudem in der Privatwirtschaft ohne Kürzung ihrer Pensionen kräftig hinzuverdienen!

Zur Illustration des Ganzen hier ein Beispiel:
Der im Sommer 1997 abgewählte Bürgermeister von Hamburg, Henning Voscherau, erhält für seine 7-jährige Amtszeit z.B. eine monatliche Pension von über DM 13.000,-! Dies mit 55 Jahren! Und er kann in der freien Wirtschaft soviel dazuverdienen wie er möchte, ohne daß seine Pension gekürzt wird! Bis er 65 wird, also das Rentenalter eines Normal-Sterblichen erreicht, hat er dem Steuerzahler bereits stolze 1,5 Millionen Mark gekostet. Ob Herr Voscherau die als Rechtsanwalt überhaupt nötig hat, wage ich ohnehin zu bezeifeln.

Aber das ist wohl in Deutschland überall dasselbe. Im Sommer 1998 fordert z.B. Professor Hans Herbert von Arnim vom nordrhein-westfälischen SPD-Ministerpräsidenten Wofgang Clement, etwas gegen die "besonderen Auswüchse bei der Politiker-Versorgung" zu unternehmen. In Nordrhein-Westfalen hat ein Minister nach 8 Amtsjahren neben all seinen anderen Ansprüchen einen Penionsanspruch von 3,7 Millionen Mark (entsprechend der statistischen Lebenserwartung in Deutschland). Dies ist - wohlgemerkt - nur die Rente für einen einzigen Staatsrentner!

Allein für die Altersversorgung der Beamten mußte 1997 die stolze Summe von 53 Milliarden Mark aufgebracht werden und in naher Zukunft wird dieser Betrag auf 83 Milliarden ansteigen. Das bedeutet, daß jeder Einwohner Deutschlands mehr als 1000,- Mark im Jahr für die fetten Beamtenpensionen aufbringen muß - vom Säugling bis zum Greis, vom Fußball-Profi bis zum Schwerbeschädigten. Alle müssen für diese Beamtenpensionen zahlen, außer die Beamten selbst. Diese zahlen weder in die Rentenversicherung noch in die Arbeitslosenversicherung ein. Deshalb sind die Nettogehälter der Beamten ja auch fast identisch mit den Nettogehältern. Eine ausgemachte Schweinerei, wie ich finde.
Man bedenke hierbei, daß diese Tausend Mark, die der brave Steuerzahler den Staatsdienern spendiert nur für die dicken Beamten-Renten verwendet werden. Nebenbei hat jeder Normalo ja immerhin noch DM 5.000 pro Jahr allein für die dicken Beamten-Gehälter abzuführen...

Die durchschnittliche Beamten-Rente beträgt heute DM 4.752,- im Monat, während der Normal-Rentner nadh 45 Jahren Arbeitsleben eine Rente von DM 2.186,- erhält (Quelle "Der Steuerzahler", Ausgabe 11/2000, S.3). Der Normal-Rentner muß jedoch für seine Rente 45 Jahre lang Geld einzahlen (jeweils ca. DM 250.000,- der Arbeitnehmer und DM 250.000,- der Arbeitgeber, also insgesamt eine halbe Million (!!), während der Staats-Rentner keinerlei Beiträge für seine Rente berappen muß und die nicht gezahlten Beiträge gewinnbringend anlegen kann!

Thema "Übergangsgeld":
Arbeitslose bekommen 3 Monate lang kein Arbeitslosengeld, wenn sie selbst gekündigt haben. Arbeitslosengeld gibt es nur, wenn ihnen gekündigt wurde! Anders bei den Politikern: Lafontaine, der im Frühjar 1999 (bekanntlich freiwillig!!) den Abgang machte, kassiert mindestens DM 108.450,- Übergangsgeld. Er hätte dafür aber nicht ein halbes Jahr "arbeiten" müssen, sondern nur einen einzigen Tag!! Wahrscheinlich hat das der arme Kerl nicht gewußt, denn sonst hätte er sich doch schon im Oktober 1998 verdrücken können.
Hat ein Minister gar 3 Jahre in seinem Amt ausgehalten, stehen ihm DM 513.230,- Übergangsgeld zu (Quelle: "Der Steuerzahler", Ausgabe 5/1999, S. 75). Um die Sache hier nochmal zu verdeutlichen: "Übergangsgelder" sind weder Gehälter noch Renten (Pensionen), sondern "kleine Beihilfen", wenn sich die freiwllig gegangenen oder "gegangen gewordenen" Politiker einen neuen Job suchen müssen. Deshalb ist es umso unverständlicher, daß es dieses Geld auch beim "Übergang in den Ruhestand" gibt. Da gibt es eben die Pensionen noch oben drauf. Steuergelder gibt es ja zuhauf!

Thema Umzug von Bonn nach Berlin:
Beamten sollen eigene IC-Züge und sogar Flugzeuge zur Verfügung gestellt bekommen, damit sie kostenlos zwischen Berlin und Bonn pendeln können. Natürlich nur für die, die es seit 1990 "versäumt" haben, sich eine Wohnung in Berlin zu suchen. Und wer nicht nach Bonn fährt, bekommt das Fahrgeld, das er hätte aufwenden müssen, auf sein Konto überwiesen! Beamte die von Bonn nach Berlin umziehen, erhalten 10.000,- DM Umzugspauschale, kriegen einen Zuschuß von 5,- DM pro Quadratmeter für die neue Wohnung (oder wahlweise einen einmaligen Zuschuß von 48.000,- DM für ein neues Haus) und weitere diverse Zuschüsse und Beihilfen. Maklergebühren werden z.B. bis zu 45.000,- DM vom Staat übernommen, zinsgünstige Kredite gewährt u.v.m. Alles in allem können die "Beihilfen" pro Beamter 180.000,- DM betragen. Dieser horrende Betrag wird vom Beamtenbund als "Mindeststandard" für seine Beamten bezeichnet!! Zahlen tut dies alles wieder mal - der brave deutsche Steuerzahler (bzw. Autofahrer).

Ich bin für die Abschaffung des Beamtentums. Nicht nur Neuseeland macht es vor, wie dies geht. In den USA ist selbst das Finanzamt kein "AMT" mehr. Dort arbeiten heute hochmotivierte Angestellte privater Unternehmen! Diese Angestellten sind auch nicht unkündbar. Nur deutsche Beamte können von ihren Sesseln aus schalten und walten wie sie wollen.
Wenn z.B. lt. Bericht des Bundesrechnungshofes vom 17.10.96 in einem Behöredenkeller 2 Jahre lang originalverpackte Computer für insgesamt 1,4 Millionen Mark schlummern, dann können diejenigen, die das verzapft haben nicht einmal entlassen werden, weil Beamte eben unkündbar sind!!
1997 wäre eine Chance gewesen, 2.700 Mitarbeiter des Postministeriums und 344 Millionen Mark einzusparen. Doch nach der Privatisierung von Post, Postbank und Telekom tritt an die Stelle des aufgelösten Ministeriums die neu geschaffene Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post. Und nun raten Sie mal, wieviel Mitarbeiter diese neue Behörde beschäftigt? 2.700!!!!

Leistungsabhängige Beamtenbesoldung ist in Deutschland ein Fremdwort. Hier zählen Dienstjahre und Anpassungsfähigkeit mehr als Leistung und Einsatzbereitschaft.

Egal, ob Schwarz, Gelb, Grün oder Rot regiert - es ist immer dasselbe: Solange Beamte festlegen, was Beamte verdienen sollen und wie Beamte nach der Beamten-Zeit abgesichert sein sollen, solange wird sich im deutschen Beamtentum wohl nichts ändern. Wie heißt es doch so schön: "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus." Und sich selbst schon gar nicht... Ich finde es schlimm, daß sich der Steuerzahler schon an Steuerverschwendung á la Schürmannbau gewöhnt hat, wo Milliarden einfach versickern. Da entstehen Schäden von einigen Tausend Millionen (!!!) Mark und keiner wird bestraft.
Die Beamten, die dies verbrochen haben, gehören hinter Schloß und Riegel! Und die, die die Spuren verwischen wollen, genauso!
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André Gressler

Was ich vom deutschen Steuersystem halte

Es gibt viel zu tun in Deutschland! Arbeit ist genügend da. Nur ist diese mittlerweile so teuer, daß sie sich keiner mehr leisten kann. Als natürliche Folge blüht die Schwarzarbeit. Wenn heute ein Dachdecker einen Maler zum Tapezieren seiner Wohnstube bestellt, dann muß dieser Dachdecker 8 Stunden lang arbeiten, um eine Stunde des Malers bezahlen zu können! Den "Rest" fressen Steuern und Sozialabgaben! Und wenn der Maler sein Dach decken lät, ist es genau das gleiche. Er muß 8 Stunden schufften, um eine Stunde des Dachdeckers finanzieren zu können! Diese Zahlen sind kein Witz! Man sollte sie sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Bitter, bitter!

Mit 52 Mark pro Beschäftigungsstunde sind die Lohnkosten in der deutschen Industrie doppelt soch hoch wie z.B. in Großbritannien (DM 25,90). Dabei verdienen die englischen Arbeitnehmer aber nur unwesentlich weniger als bei uns. Sie dürfen eben nur mehr davon behalten!

Doch die deutschen Politiker lassen sich immer neue Tricks einfallen, um das gemeine Fußvolk zu schröpfen. Kaum jemandem wird bewußt sein, daß der Staat momentan (10/99) allein beim Benzin 700% (!!!) Zuschlag auf den eigentlichen Benzinpreis einsackt. Denn der Sprit selbst kostet gerade 26 Pfennig pro Liter, inklusive der Gewinne der Tankwarte und Mineralölgesellschaften! (Quelle: AVD-Magazin "Motor und Reisen", Heft 11/99, S.10). Selbst wenn einst das Benzin 5,- Mark kosten wird, kriegt der Staat den Hals nicht voll, es wird an irgendeiner Ecke immer klemmen und er wird wieder Ausreden parat haben, um den Steuerzahler zu schröpfen.

Die Staatsquote, also der Teil des Volkseinkommens, der für Steuern und Abgaben aufgewendet werden muß, liegt derzeit (1999) bei 58%!!! Der Staat nimmt sich mehr vom Bürger als er diesem läßt. Das haben weder Könige noch Landesfürsten selbst im tiefsten Feudalismus gewagt. Von der Antike bis ins Mittelalter genügten den Staaten zur Erfüllung ihrer Aufgaben etwa 10% Steuern. Man muß in der Weltgeschichte bis zur Tyrannei in Syrakus zurückgehen, um eine ähnliche hohe Abgaben-Quote zu finden, wie sie heute in Deutschland üblich ist. "Frondienst" ist wohl der treffendste Ausdruck für diese Ausbeutung.
Doch trotz dieser unerträglich hohen Steuer- und Abgabenbelastung reichen die Einnahmen nicht aus, um die vielen Beamten bezahlen zu können (380 Milliarden Mark pro Jahr allein für Beamtengehälter!). Deshalb hat sich Deutschland mittlerweile mit 2,2 Billionen Mark (2,2 Millionen mal eine Million Mark!!!) verschuldet. Diese staatlichen Ausuferungen und immer neue Abgaben und Knebelungen durch den Staat tragen nicht unwesentlich dazu bei, daß das Rechtsbewußtsein erodiert und Abgaben mehr und mehr verweigert werden. Großkonzerne können sich einen Stab von Rechtsanwälten und Steuerberatern leisten und machen vor, was in diesem Staat so alles möglich ist. Nach einer Untersuchung von Prof. Jacobs von der Uni Mannheim zahlten z.B. die DAX-Firmen nur etwa 30% Steuern und Daimler-Benz gelang es schon 1994, seine Steuerlast auf 0% zu drücken. Wie lange noch wird sich der ehrliche Steuerzahler solcherlei "Steuer-Verarschung" gefallen lassen?

Die Debatten der Politiker über "Haushaltslöcher" und "Finanzierbarkeit" irgendwelcher Maßnahmen kann man kaum mehr nachvollziehen. Das Übel wird nicht an der Wurzel gepackt. Deshalb hat am 22.Oktober 1998 das Karl-Bräuer-Institut in Bonn die Schrift "Durch Einsparungen die Lasten mindern" vorgelegt, in dem die Wissenschaftler vorschlagen, wie die Staatsausgaben pro Jahr um 50 Milliarden Mark zurückgeführt werden können. Dies wohlgemerkt, ohne dem dummen Steuerzahler erneut in die Taschen zu greifen und bei Vermeidung sozialer Härten! Doch dazu braucht man Mut, weil eine Reihe von unpopulären Entscheidungen getroffen werden müßte und vermeintliche soziale Errungenschften abgeschafft werden müßten (Wirtschaftsförderung, Steinkohle-Subventionierung, Sparförderung usw.) Doch den Politikern fehlt wohl dieser Mut... Lieber machen sie es wie bisher: Der Staat holt sich aus unserer linken Tasche heimlich eine Mark raus, um als barmherziger Sarmariter auf der anderen Seite mit viel Primborium und Trara 5o Pfennig wieder reinzustecken!

Deutschland hat das komplizierteste Steuersystem der Welt. Das kann man schon daran erkennen, daß 60% der weltweiten Literatur zum Thema "Steuern" in Deutschland erscheinen (Quelle: Internet-Magazin "com! online", 2/99). In Deutschland befassen sich also mehr Leute mit Steuern als auf der gesamten restlichen Welt! Wie weit soll das noch getrieben werden? Kein Wunder, wenn die ehemals weltweit bedeutenden Deutschen (was Wissenschft und Technik betrifft) vor lauter Steuerparagrahen-Wirrwarr mehr und mehr in die Mittelmäßigkeit abdriften. Hoch lebe die deutsche Bürokratie! Ohne dieses komlizierte Steuersystem, was selbst Steuerberater kaum noch verstehen, hätten wir doch glatt 2 Millionen Arbeitslose mehr...

Die Krönung des Ganzen kommt wieder einmal von den Grünen: Trotz permanent steigender Belastungen fordern sie doch tatsächlich, daß der Steuerzahler auch noch "den Stoff" der Rauschgiftsüchtigen bezahlen soll - Heroin auf Krankenschein!! Welch kranken Gehirnen müssen solche Ideen entstammen!
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André Gressler

Was ich von unserer Gesellschaft halte

Haben Sie schon mal eine "Zukunftsdiskusion" des Bundestages (z.B. auf "Phoenix") verfolgt? Wenn nicht, dann können Sie sich glücklich schätzen. Wenn ja, muß Ihnen das doch auch wie eine Münchhausen-Geschichte vorgekommen sein. Da werden nicht die Chancen der Informationstechnologie diskutiert, sondern die Möglichkeiten, wie man sie reglementieren kann. Und Politiker schmeißen mit Fachtermini wie "E-Mail" oder "Internet" um sich, ohne zu wissen, was das eigentlich ist.
Ein Bundestagsabgeordneter kam doch tatsächlich vor kurzem auf die völlig absurde Idee, eine Rede per Diskette zu Protokoll zu geben und rüttelte damit gar an den parlamentarischen Regeln. So etwas ist im Bundestag, wo Zukunftsentscheidungen für Deutschland getroffen werden (sollten), nicht vorgesehen!!! Das Wort "Diskette" steht steht nicht in den Richtlinien und deshalb wird es eben nicht zugelassen! Armes Deutschland.

So schlimm wie es ist, aber so ist es: Du mußt ein Schwein sein in dieser Welt!
Da versucht man jahrelang, die Kinder zu Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und Kameradschaft zu erziehen. Ja, es wurde zu DDR-Zeiten sogar staatlich gefördert ("Heft der guten Taten", "Bienchen",...) und dann erfährt man tagtäglich, daß nur die Ellenbogen zählen und nur der was kriegt, der am lautesten schreit!
In Deutschland geht es vielen Leuten sehr gut, vor allen Dingen denen, die nichts machen (Arbeitslose, Kranke, Beamte u.a.). Arbeit muß sich wieder lohnen! Wer arbeitet, sollte mehr verdienen als einer, der nicht arbeitet. Unsere Regierung hat es selbst zu verantworten, wenn jeder versucht, den Staat auszunutzen wo es nur geht. Die Großen machen es ja schließlich vor!
Verstehen Sie etwa, warum hochbezahlte Eishockey-Stars im Sommer Arbeitslosengeld bekommen? Und warum beziehen mehrere tausend Kriegs- und NS-Verbrecher (z.B. Mitglieder der Waffen-SS und KZ-Wärter oder deren Witwen) "Opferrenten"? Dabei ist es sogar egal, ob sie in Deutschland wohnen oder im Ausland. Ehemalige Kriegsverbrecher werden z.B. in Lettland mit deutschen Steuergeldern finanziert. In Deutschland beziehen 1,1 Millionen Menschen jährlich rund 13 Milliarden Mark Opferrente nach dem 1950 beschlossenen "Opferrenten-Gesetz". Der Freiburger Militärhistoriker Gerhard Schreiber schätzt, daß etwa 5% der Bezieher Kriegsverbrecher sind. Damit gehen 650 Millionen Mark jährlich an Verbrecher, und das seit 50 Jahren! (Wochenzeitung "Die Zeit", 24.1.97)

Jahr für Jahr werden in Deutschland mehr als Tausend Drogentote als unverhinderlich hingenommen. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen als in insgesamt 40 Jahren an der deutsch-deutschen Grenze! Doch wie beim DDR-Regime will's auch jetzt in Deutschland keiner gewesen sein. Weder Bundeskanzler noch Gesundheitsminister werden für diese unverantwortlichen Zustände verantwortlich gemacht. Die Schuld wird auf "die Gesellschaft" geschoben.
7. November 1999: In der Fernsehsendung "Brisant" wird berichtet, daß sich Ärzte, deren "Kontingent" erschöpft ist, händeringend an Kollegen wenden, deren Kontingent evtl. noch nicht ausgeschöpft ist. Das von den Krankenkassen vorgegebene Kontingent ist alle und selbst lebensnotwendige Operationen können aus Kostengründen nicht mehr durchgeführt werden (sondern erst im Januar 2000). Es wird berichtet, daß an Multiple Sklerose Erkrankte unerträgliche Schmerzen ertragen müssen, weil die (teuren) Medikamente nicht mehr bezahlt werden können. Es sterben Menschen wegen nicht getätigten Rückenmarktransplantationen (und jeweils eingesparten 2.500,- Mark)! Wieviel zählt ein Mensch in "dieser Gesellschaft"?
9. November 1999, 10.Jahrestag des Mauerfalls. Ein Tag zum Feiern? Am 9.11.99 um 7.00 Uhr wird in Heilbronn ein 38 Jahre alter Mann auf offener Straße erschossen, um 8.05 Uhr ersticht in Meißen ein 15-jähriger maskierter Schüler seine 44 Jahre alte Lehrerin und am Abend dieses Tages werden in Bielfeld 7 Menschen von einem Amokläfer erschossen. 9 unschuldige Opfer allein an diesem Tag!
Schuld an diesen Zuständen ist wieder mal "die Gesellschaft". Die Mitglieder der "Gesellschaft" scheinen mit "dieser Gesellschaft" immer weniger klar zu kommen. Was ist das für eine Gesellschaft, wo ein Menschenleben so wenig zählt? Was ist das für eine Gesllschaft, in der jeder jedem egal ist? Ich kann mich beim besten Willen nicht mit "dieser Gesellschaft" identifizieren. zurück zum Anfang!



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André Gressler

Was ich von Ausländern halte

Ausländer stellten 1996 mit 7,3 Millionen einen Anteil von knapp 9% der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Nach dem Bericht des Bundesinnenministeriums vom 21.Juli 1997 lag jedoch die Ausländerkriminalität 1996 wie im Jahr davor bei 28,5%. Dies betraf vor allem die schweren Vergehen. 62,5% aller Delikte im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität wurden von Ausländern verübt. Beim Schmuggel mit Kokain waren sie mit 56,7% beteiligt, bei Urkundenfälschungen mit 56,4% und bei der Geldfälschung mit 52,2%. Niedrig war der Anteil der Ausländer nur bei Straftaten wie Veruntreuung (5,9%), Konkursstraftaten (7,4%) oder ähnlichem. Der Ausländeranteil über alle Straftaten hinweg lag bei den 21- bis 25jährigen sogar bei 42,5 Prozent!
Ausländer werden durchschnittlich also mehr als 3mal so oft straffällig wie Deutsche. Ich verstehe einfach nicht, wie man sich als Gast in einem Gastgeberland solcherar ungebührend verhalten kann. Ausländer, die straffällig werden (zumindest schwere Fälle á la Russenmafia, albanische Rauschgiftdealer oder rumänische Einbrecherbanden) sollten auf der Stelle dorthin geschickt werden, wo sie hergekommen sind. Und zwar mittels Schnellverfahren, unverzüglich nach der Tat und ohne Pardon!

1999 gab es 95113 Asylbewerber in Deutschland. Lt. Angaben des Innenministeriums kostet ein einziger Aswylbewerber pro Jahr etwa 15.000,- DM. Dies ergibt die stolze Summe von 1,5 Milliarden Mark (1500 Millionen Mak). Darin enthalten sind weder Kosten für das Gesundheitswesen noch von Rechtverdrehern und Richtern enthalten. Nur 3% aller Asylbewerber wurden 1999 anerkannt. 97% waren also unberechtigte Bewerber! Alle Antragsteller brauchen hierbei nur ein einziges Wort deutsch zu können: "ASYL". Mit diesem einzigen Wort "Asyl" müssen die Asylanten aufgenommen werden, egal ob sie legal oder illegal nach Deutschland eingereist sind.

Der Anteil der illegeal eingereisten Asylbewerber beträgt mittlerweile 50%. Aber selbst abgelehnte Asylbewerber können auf rechtlichem Weg bis zu 3 Jahren Aufenthalt durchsetzen. Und wie immer verdienen sich hierbei Rechtsanwälte und Richter dumm und dämlich. Natürlich alles auf Kosten der Steuerzahler. Die können ja irgendwie über Mineralölsteuern, Mehrwertsteuer usw. bis aufs Letzte ausgesaugt werden...

Im Juni 1998 berichtete dpa von einer polnischen Großfamilie, die die Sozialämter in Hamburg und Köln seit 1984 um insgesamt DM 750.000,- geprellt hat. Man überlege sich den Sachverhalt. Da hat eine einzige Familie mit falschen Personalien eine Dreiviertelmillion an Sozialhilfe kassiert! Die hätte ich aber sofort des Feldes verwiesen!

Warum Ausländer eine doppelte Staatsbürgerschaft erhalten sollen, ist mir völlig schleierhaft. Warum sollen Ausländer doppelt so viel Rechte haben wie Deutsche, die sich nur ein Staatsbürger-Recht raussuchen können? Sind Deutsche nur halb soviel wert?

Deutschland ist ein Asylland und sollte es auch weiterhin bleiben. Politische Verfolgung ist ein staatliches Verbrechen. Und Deutschland muß politischen Flüchtlingen auch weiterhin offen stehen. Nicht aber den 97 Prozent Scheinasylanten - die sollen gleich wieder dorthin geschickt werden, wo sie herkommen. Aber anstatt beispielsweise dem türkischen Militär NVA-Panzer im Kampf gegen die Kurden zu spendieren, hätte es Deutschland besser angestanden, ein Embargo gegen die Türkei zu verhängen. Hier unterstützt Deutschland systematisch einen Völkermord.
Warum trotz alledem Kurden in Deutschland Zuflucht suchen, obwohl hier doch ganz offensichtlich die größten Feinde der Kurden deutsche Außenpolitik machen, ist mir nicht ganz klar. Es kann nur an den hochkarätigen Sozialleistungen liegen, die diese hier erhalten...
Das haben vor allem Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Ostblock gemerkt. Schließlich kann ein einziger Asylant von den Leistungen, die er in Deutschland erhält, seine ganze Familie in Rußland ernähren. "Deutschstämmigkeit" ist zur Makulatur verkommen. In Zeiten des Kalten Krieges kann es durchaus Sinn gemacht haben, wenn schlaue Leute aus Rußland Reißaus nahmen, um in Deutschland Asyl zu suchen. Man hat damit ja den Kommunisten geschadet. Aber heute? Das einzige, was manche Russen an "Deutschstämmigkeit" vorweisen können, ist ein Deutscher Schäferhund! Und ob diese mit dem Mammon "Wohlstand" nach Deutschland gelockten Aussiedler hier glücklicher sind als in Ihrer russischen Heimat, mag sowieso dahingestellt sein. Zum Thema paßt m.E. sehr treffend das Gedicht "Hallo Deutscher Depp".

Ich plädiere dafür, daß nur politische Flüchtlinge in Deutschland Asyl erhalten. Die vielen Wirtschaftsflüchtlinge sollten aber sofort dorthin geschickt werden wo sie hergekommen sind. Oder gar nicht erst reingelassen werden. Das freieste Land der Welt macht es vor, wie das geht. Bei der Einreise in die USA wird jeder - egal ob Tourist oder Dienstreisender - auf's Genaueste durchgecheckt. Und die HiTec-gesicherte "Borderline" zwischen Mexiko und Kalifornien dürfte auch so manchem nicht unbekannt sein...

Wir schreiben das Jahr 2000. Mittlerweile wird es gefährlich, diese Seiten (die seit 1996 im Web stehen) an dieser Stelle zu belassen. Eine kritische Bemerkung bezüglich Scheinasylanten und Ausländern - und schon wird man in die rechtsradikale Ecke gestellt! Ich versichere hiermit, daß ich mit dem Rechtsradikalismus in keinster Weise was am Hut habe. Aber als ehemaliges Mitglied des "Neuen Forums" hatte ich gedacht, daß mit dem Fall der Mauer Gesinnungsschnüffelei und "Nach-dem-Munde-Reden" nicht zum bundesdeutschem Demoktatieverständnis gehören würden. Wahrscheinlich habe ich mich aber wieder einmal getäuscht. In Deutschland hat man gefälligst zu denken und zu reden, was die Oberen beschließen! Trotz aller Anfeindungen werde ich diese Seiten aber im WWW belassen, und zwar solange, bis der Staatsanwalt vor der Tür steht! zurück zum Anfang!



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Was ich vom deutschen Schulsystem halte

Das deutsche Bildungssystem verkommt mehr und mehr zu einer Beschäftigungsgesellschaft für frustrierte Lehrer. Ein Erziehungsauftrag existiert quasi nicht mehr, jeder Schüler kann machen, was er will. Die Kinder werden nicht auf das Leben vorbereitet (z.B. wie man einen anständigen Wurfzettel gestaltet), sondern mit sinnlosen Differentialrechnungen eingelullt (die max. 2% der Kinder wirklich jemals im Leben brauchen).

Jeder Schüler weiß heute, daß er seine Eltern verklagen kann, wenn er zu wenig Taschengeld erhält, Worte wie "Hilfsbereitschaft", "Moral" oder "Leistung" sind aber meist in seinem Sprachschatz nicht mehr zu finden.

Ende 1997 stellte Bundespräsident Herzog in seiner Rede "Aufbruch in der Bildungspolitik" treffend fest, "daß Wissen heute die wichtigste Ressource in unserem rohstoffarmen Land ist". Aber hochdotierte Politiker quatschen heute noch genau denselben Blödsinn, den man ihnen vor 30 Jahren in der Schule beigebracht hat. Das Gefasel reicht dabei von der "Industrienation Deutschland" bis zur "führenden Exportnation". Daß dies alles nicht mehr stimmt, haben diese Betonköpfe noch nicht mal gemerkt! Die "Industrienation Deutschland" wird auch in 20 Jahren noch eine "Industrienation" sein, während sich Länder, die wissen, wo's langgeht, zu Dienstleistungs- und Kommunikationsgesellschaften wandeln.
In den USA hat es der Präsident zu seiner Chefsache erklärt, daß sich bis zur Jahrtausendwende nur noch 2 Schüler einen Computer im Unterricht teilen müssen. In Deuschland glucken derzeit mehr als 30 Schüler vor einem PC. Ganz zu schweigen, davon, daß der Computer im alltäglichen Unterricht so gut wie keine Rolle spielt. Auf welche Zukunft deutsche Schüler hier vorbereitet werden sollen, bleibt mir mehr als schleierhaft!

Doch woher sollen die fähigen Köpfe kommen, die wissen, wo's langgeht? Eine Studie von Prof. Baumert vom Max-Planck-Institut in Berlin attestierte dann auch den deutschen Schülern in Mathematik und den Naturwissenschaften einen Leistungsrückstand von einem Schuljahr (!!!!) gegenüber den meisten der anderen 44 untersuchten Nationen. Ich finde es beschämend, daß ein deutscher Schüler dem Wissensstand eines Gleichaltrigen aus Singapur ein Jahr hinterher ist! Und wenn die deutschen Schüler so dumm sind, dann sind es die zukünftigen Lehrer ganz sicher auch. Die Lehrerschaft selbst reagiert auf solcherlei Alarmzeichen mit Gleichgültigkeit. Schließlich geht es den Lehrern ja gut...

Auf dem 41. Psychologenkongreß im September 1998 attestiert der Heidelberger Psychologe Wolfgang Beckenbach den ostdeutschen Kindern eine bessere Lese- und Schreibausbildung als den West-Kids, weil bereits in den Kindergärten damit begonnen wurde. Eine andere Studie, die internationale Mathematik-Leistungsstudie (TIMSS III) von 1998 belegt, daß westdeutsche Abiturienten nach 13 Schuljahren in Mathematik keine besseren Kenntnisse haben als die ostdeutschen mit nur 12 Schuljahren.

Aber ich bin fest davon überzeugt, daß schon in wenigen Jahren die ostdeutschen Schüler genauso dumm sein werden wie die westdeutschen. Schließlich wird ja im Osten alles vom Westen übernommen, auch wenn es nachgewiesenermaßen nichts taugt!
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André Gressler

Was ich von deutschen Gewerkschaften halte

Wenn es nach mir ginge, wären die Gewerkschaften längst abgeschafft. Das sage ich nicht als Feind der Arbeitnehmer, sondern als deren ausgesprochener Freund. 50% des Arbeitsplatzabbaus in Deutschland gehen auf Kosten der Gewerkschaften. Nur bisher hat dies den Arbeitnehmern bisher noch keiner gesagt. Wieviele Betriebe müssen noch dicht machen, ehe das auch die Gewerkschaftsbosse kapieren. Ich spreche hier wohlgemerkt nicht von der verkrusteten deutschen Großindustrie à la Krupp. Die können Wahnsinnsgehälter zahlen und brauchen kaum Steuern abzuführen. Und bei einem Fingerschnipp stehen die Politiker in Reih' und Glied. Nein, ich spreche von den (zukünftigen) Leistungsträgern der Gesellschaft, von Kleinen und mittelständischen Betrieben, von denen allein 1997 150 Tausend (!) pleite gingen. Unter anderem, weil die Arbeit immer teurer und teurer wird.

Die Forderungen der Gewerkschaften nach immer kürzeren Arbeitszeiten sind in Verbindung mit den weltweit höchsten Sozialabgaben geradezu prädestiniert, Firmen aus Deutschland zu vertreiben. Ausländische Firmen investieren ja bekanntlich schon lange nicht mehr in Deutschland. Ein Sprecher von Toyota stellte hierzu kürzlich fest: "Die Kosten sind zu hoch, die Arbeitszeiten zu unflexibel."

Dank Gewerkschaftspropaganda und Politikern, die sich ein paar Wählerstimmen fangen wollen, herrscht in Deutschland ein Anspruchsdenken ohnegleichen. Leistungsdenken hingegen ist ein Fremdwort! Die Gewerkschaften fordern beispielsweise 100 Prozent Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Ja, wo gibt es denn sowas? Sogar in der DDR erhielten die Leute bei Krankheit nur 90% Ihres Lohnes bzw. Gehaltes! Was ist Deutschland für ein Sozialstaat? Ein Staat, der Leistung und Sparsamkeit bestraft und auf der anderen Seite Drückeberger, Arbeitsscheue, Steuerhinterzieher und WIrtschaftsflüchtlinge begünstigt, kann keine zukunftssicheren Arbeitsplätze schaffen! Das müssen auch die Gewerkschaften erkennen.

Warum heizen die Gewerkschaften die Arbeitnehmer an, immer mehr zu fordern? Heutzutage haben wir einen anderen Kapitalismus als vor 100 Jahren, wo nur derjenige produzieren konnte, der die Produktionsmittel hatte. Jedermann kann sich heute selbständig machen. Warum fördern das die Gewerkschaften nicht? Daß man ür immer mehr Geld immer weniger zu arbeiten braucht, haben uns schon die Kommunisten weisgemacht. Herausgekommen ist bekanntlich nicht viel. Die Menschen, die schuften und ackern, sollten gutes Geld verdienen und Faulenzer eben entschieden weniger! Das "Über-einen-Kamm-scheren" wie zu DDR-Zeiten bringt nichts.

Jeder Arbeitnehmer kann heute selbst Unternehmer werden. Man braucht dazu keine Millionen, aber man muß sich um verdammt viel kümmern. Jeder, der dazu bereit ist, kann Unternehmer werden. Aber leider sind die Gewerkschaften die ausgemachten Feinde der Selbständigen und "Sich-Selbst-Kümmerer". Wahrscheinlich ist es noch nicht bis zu den Gewerkschafts-Bonzen vorgedrungen, daß im Jahr 2030 etwa 40% aller Werktätigen selbständig oder freiberuflich tätig sein werden...
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André Gressler

Was ich von deutscher Rechtsprechung halte

Was die deutsche Rechtssprechung anbelangt, kann man schon seit langem verfolgen, daß der gesunde Menschenverstand mit Füßen und Paragraphen getreten wird. Hier einige Beispiele:
  • Die Suhler Friseuse Ilka Brückner veranstaltet Ende 1997 ein "Mondschein-Frisieren" zugunsten der Kinderkrebshilfe. Dafür wird sie vom Ordnungsamt Suhl mit mehreren tausend Mark Ordnungsgeld abgestraft, weil selbiges außerhalb der gesetzlichen Ladenöffnungszeiten geschah. Die krebsgeschädigten Kinder sind dem Ordnungsdezernenten schnurz-piep-egal. Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder so einfach das Gesetz brechen würde!!
  • Im August 1996 geht ein Mann straffrei aus, der seine Stieftochter zwischen deren 6. und 12. Lebensjahr mehrmals wöchentlich sexuell mißbrauchte. Weil die Stieftochter erst mit 20 Jahren den Mut aufbringt, Ihren Peiniger anzuzeigen, ist die Tat - obwohl nachweis- und nachvollziehbar -  verjährt!! Der Mann hat definitiv nichts zu befürchten (Fernsehsendung "Explosiv").
  • Eine Frau, deren Tochter von einem Nachbarn ermordet wird, muß für den Gerichtsprozeß 8.400,- Mark für den Rechtsanwalt bezahlen, während der Mörder einen Pflichtverteidiger gestellt bekommt. Doch noch nicht genug der Sauerei! Obwohl die arme Frau nur DM 370,- Arbeitslosenhilfe in der Woche bezieht, wird sie dazu verpflichtet, davon 120,- Mark im Monat für die Gerichtskosten abzuzahlen. Das sollte ihr die Tochter doch schon wert sein!!... (Fernsehsendung "Explosiv")
  • in Epfach(Lech) wird im September 1996 die 7-jährige Natalie Astner grausam mißbraucht und dann bewußtlos in den Fluß geworfen, wo das arme Ding ertrinkt. Der Mörder, Armin Schreiner ist ein Wiederholungstäter! Jetzt wird er in der Forensisch-Psychiatrischen Klinik in Straubing "therapiert". Dort machen sich die etwa 140 Schwerstverbrecher auf Steuerzahlerkosten das Leben schön. Ein Hallenbad, das jeder arme Verbrecher einmal am Tag besuchen darf, gehört ebenso zur Ausstattung wie Attrium, Luxus-Sporthalle, 2 Sportplätze mit Flutlichtanlage und ein Komfort, nach dem sich jede Kurklinik die Finger lecken würde. Die insgesamt 70.000 Quadratmeter mit großem Freizeitwert kosten schlappe DM 12.000,- im Monat (pro Insasse und bei "Vollbelegung"!!!). Die Eltern der kleinen Natalie werden nach dem Opfer-Entschädigungsgesetz mit zusammen DM 584,- monatlich abgespeist, für Armin Schreiner spendieren wir Steuerzahler 12.000 pro Monat!!! Und wenn Herr Schreiner sein Sanatorium verläßt, wird er wieder ein Mädchen umbringen... (Fernsehsendung "Akte 97")
  • Im SPD-regierten Niedersachsen wurden allein 1995/96 sage und schreibe 28 Untersuchungshäftlinge nach nur 6 Monaten Untersuchungshaft entlassen. In allen Fällen bestand der Verdacht schwerster Starftaten: Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Heroinhandel und Kindesmißbrauch!
  • Die Geschichte von Herrn Zurwehme kennen Sie sicher, denn um ihn zu erwischen, hat die Polizei 67 Millionen Mark verpulvert und gehöriges Medieninteresse geweckt. Dieter Zurwehme hat eine typische Schwerverbrecher-Karriere hinter sich: Aus Geldmangel überfiel Zurwehme 1972 ein Immobilienbüro und erstach eine Mitarbeiterin mit fünf Stichen in den Hals, als diese zu schreien anfing. Für diese Tat und zwei Vergewaltigungen wurde Zurwehme 1974 zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Schwurgericht erklärte damals, die Taten seien "geprägt von einem hohen Maß an Niederträchtigkeit und Gefühlsrohheit". Zurwehme habe "gnadenlos getötet". Mit solch "guten Vorgaben" kriegt Zurwehme ab 1995 endlich Freigang. Lt. "Spiegel" hat Zurwehme während der Zeit seiner Freigänge sogar "über die Möglichkeit von Vergewaltigungen gesprochen und darüber, vom Ausgang nicht in die Haftanstalt zurückzukehren". Doch wen kümmert das? Er kriegt im Gefägnis eine Ausbildung als Koch und geht wie jeder Normalo in Bielefeld arbeiten - bis er sich aus dem Staub macht! Hätte man ihn damals aufgehängt, würden 4 Menschen in Remagen heute noch leben und zwei Vergewaltigungen in Stadthagen und Cuxhaven hätten nicht stattgefunden. Und viele, viele Leute, die mit ihm mehr oder weniger freiwillig Kontakt hatten, könnten wieder ein normales Leben führen und bräuchten sich keine Gedanken zu machen, was passiert, wenn er wieder rauskommt. Nun hat er eben 5 Menschen umgebracht - einer oder fünf, was spielt das für Zurwehme (und die Politiker) für eine Rolle?
  • Der 57-jährige Abgeordnete der Alternativen Liste, Dieter Kunzelmann, muß Anfang 1997 für 5 Monate ohne Bewährung in den Knast, weil er ein Ei auf den Dienstwagen des Regierenden Bürgermeisters von Berlin warf (dies ist wohl auch eines der schwersten Verbrechen, dessen ein Mensch überhaupt fähig sein kann!...)
Bei solcherlei Rechtsprechung darf man sich nicht wundern, wenn immer mehr Leute in radikale Gefilde abdriften. Die Großzügigkeit gegenüber den Tätern wird immer beschämender, doch um die Opfer kümmert sich keiner! Nicht nur Forensisch-Psychiatrische Anstalten lassen bei mir ein leichtes Gefühl von Übelkeit aufkommen. Auch ein deutscher Knast ähnelt heutzutage mehr einem Kurhotel als einem Arbeitslager. Trotz des Aufschreis, den ich sofort von sogenannten Bürgerrechtlern und Grünen höre, finde ich: das darf doch nicht wahr sein!
Wenn ich Politiker wäre, würde ich
  • Kinderschändern sofort ihr Ding abschneiden lassen
  • Täter bestrafen und Opfer entschädigen (nicht andersherum, wie es heute der Fall ist)!
  • die Todesstrafe einführen (öffentliche Hinrichtungen!)
und sicherlich noch einen ganzen Schwung mehr! Dumm ist bei der ganzen Sache nur, daß man mit solchen Äußerungen gleich in die radikale Ecke gestellt wird und (viele!) Gleichgesinnte sich nicht trauen, diese Meinung öffentlich zu vertreten :-(

Die Amerikaner haben erkennen müssen, daß dem Verbrechen nicht mit "Gut-zureden" und unbegrenzter persönlicher Freiheit beizukommen ist. Dort ist seit einigen Jahren Härte angesagt! Man sieht mehr Polizisten auf der Straße, es gibt härtere Strafen und bessere Präventionsprogramme. Und die Zahlen sprechen für sich: die Zahl schwerer Verbrechen wie Vergewaltigung, Raub oder Körperverletzung ging in den USA von 1993 bis 1998 um 27% zurück und die Zahl der Verbrechen insgesamt ist auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren gesunken (Quelle: "Freies Wort" v. 20.7.1999/Studie des FBI).
Wahrscheinlich braucht Deutschland erst die Chicagoer Verhältnisse der 30er Jahre...
Wann wachen die deutschen Schnarchnasen in Politik und Justiz auf? Wohl nicht heute und auch nicht morgen, denn solange in Deutschland nur diskutiert anstatt gehandelt wird, sichert sich so mancher Beamter seinen "Arbeitsplatz"...
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Was ich von Subventionen halte

Deutschland subventioniert und subventioniert und anstatt diese unsägliche Geld-Rausschmeißerei einzudämmen, nehmen solcherart sinnlose Ausgaben immer mehr zu!
Wer die Meßlatte der wirtschaftlichen Vernunft anlegt, kann es einfach nicht als sinnvoll ansehen, daß beispielsweise im Steinkohlebergbau jeder Arbeitsplatz mit rund 130.000,- DM pro Jahr subventioniert wird (jeden Monat über 10.000,- DM pro Arbeitsplatz!!!), daß die größten und leistungsfähigsten landwirtschaftlichen Betriebe die höchsten Agrarsubventionen erhalten und der Bau einer einzigen Sozialwohnung teilweise mit mehr als 300.000,- DM aus öffentlichen Kassen bezuschußt wird (um dann von Leuten bewohnt zu werden, die mehr als DM 100.000,- Jahreseinkommen haben)!

Der Steuerzahler muß auch für die mehr 300 Millionen DM aufkommen, die die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (BfB) jährlich zum Fenster rauswirft. Zweck dieser nichtsnutzigen Organisation ist es, "im öffentlichen Interesse der Erhaltung bäuerlicher Brennereien einen subventionierten Preis für deren Rohalkohol" zu zahlen. Viele private Konkurrenten dieses Wettbewerbsverzerrers haben gegen diese Machenschaften schon geklagt, weil der Alkohol billiger an Konkurrenten abgegeben wird, als die BfB dafür bezahlt, während andere Firmen eben das bezahlen müssen, was er wirklicht kostet.

Natürlich gibt es bei all diesen Almosenempfängern eine starke Lobby, die den Abbau solcherlei Zuschüsse verhindern möchte. Aber während in den Neuen Bundesländern kaum Zeit bestand für die Herausbildung einer entsprechenden Lobby, haben sich diese Strukturen in den Alten Bundesländern über einen langen Zeitraum entwickelt. Man schaue dazu nur den KALI-Bergbau (Bischofferode!) in der EX-DDR an, der komplett niedergemacht wurde, obwohl der Erhalt eines Arbeitsplatzes in diesem Sektor nur ein Zehntel des Kosten der Steinkohle betragen hätte.

Subventionen kommen immer nur einer (reichen!) Minderheit zugute. Bezahlt wird das Ganze aber von allen. Die Belastung des "normalen" Steuerzahlers steigt und steigt - Verweigerung und Demotivation sind die Folge. Im Mittelalter hatten die Bauern den zehnten Teil ihrer Erträge an die Feudalherren abzuführen - ein geradezu lächerlicher Anteil im Vergleich zu heute!


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Was ich von deutschen Managern halte

Dicke Bäuche werden in Deutschland gehegt und gepflegt. Besitzstandswahrung und Sich-Auf-Den-Lorbeeren-Ausruhen ist das Gebot der Stunde! Das Schiff sinkt, aber alle Manager schlafen in ihren Nischen und merken erst was von der Katastrophe, wenn das "unsinkbare Schiff Deutschland" bereits gesunken ist.

Es gibt in Deutschland kein bedeutendes Industrienunternehmen, das in den letzten 30 Jahren entstanden ist. Große Namen sind alle nur geerbt! In den USA ist aber gut die Hälfte der wichtigsten Unternehmen erst in eben diesen letzten 30 Jahren gegründet worden - darunter so klangvolle Namen wie Netscape, Apple, Microsoft, Intel, Motorola, Novell, Sun oder Silicon Graphics! Aber: deutsche Wirtschaftsbosse kämpfen verbissen um den besten Lehnstuhl-Platz auf der TITANIC!

Eine Untersuchung unter deutschen Managern zeigte, daß diese die Zeichen der Zeit in keinster Weise erkannt haben. Noch Ende 1996 meinten rund 80% dieser "Nieten in Nadelstreifen", keinen Sinn im Einsatz moderner Kommunikationsmedien, wie E-Mail, Internet usw. für ihren Job oder ihre Firma zu sehen. Intel-Chef Andy Grove bemerkte dementsprechend auch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, daß Europa langfristig sogar den heutigen asiatischen Schwellenländern hinterherhinken könnte. Wenn Deutschland keine High-Tech-Provinz werden soll, müssten die Wirtschaftslenker endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und die sich ihnen bietende Chance auch nutzen. Leider ist aber sowohl diesen Managern als auch Politikern und Bänkern jegliche Vision abhanden gekommen. Und so werden auch weiterhin die fähigsten deutschen Köpfe nach Amerika auswandern...
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Was ich von Ost- und Westdeutschland halte

Deutschland einig Vaterland - eine Phrase, die wohl auch noch in 50 Jahren eine Phrase ist! Es gibt Wessis und Ossis, und diese Unterschiede wegzureden bring genauso wenig wie die Leugnung des Holocaust. Tatsache ist, daß die Ossis Menschlichkeit, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft gegen Durchsetzungsvermögen, Reisefreiheit und die D-Mark getauscht haben. Ob 1989 alle das Verschwinden von Menschlichkeit, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft vorausgesehen haben, bezweifle ich, daß sie aber Westgeld und Reisefreiheit bekommen würden, wußten alle. Ganz sicher wußten sie nicht, daß sie in Sachen Justiz vom Regen in die Traufe kamen. In der DDR wurden politisch Unliebsame in menschenunwürdiger Weise eingebuchtet und psychologisch-moralisch kaputtgemacht. Aber Verbrecher ("Unpolitische") wurden bestraft und Betrug kompromißlos bekämpft. Heute werden Verbrecher mit einer First-Class-Unterbringung belohnt und Betrug wird systematisch gefördert ("Wie bescheißt man am besten seinen Nachbarn", ominöse Geldanlagen usw.). Richtig froh bin ich nur, daß "Stasi" und "politischer Häftling" so nach und nach aus dem Sprachgebrauch verschwinden. Mit der Meinungsfreiheit war es nicht so weit her in der DDR und die Stasi lauerte überall. Falls diesen Text hier jedoch die Bundesverfassungsschützer in die Hände kriegen (und das ist bei einer Veröffentlichung im Internet ja wirklich nicht auszuschließen ;-)), könnten die mich doch glatt als Feind der Demokratie beim Wickel kriegen :-(((

Leider ist es so, daß heutzutage mehr der Schein zählt als das Sein. Mit "Schein" meine ich keineswegs das Monetäre, sondern das, was man vorgibt zu sein. Als DDR-Bürger war man das, was man war, heute ist man das, was man vorgibt zu sein. Das Äußere zählt mehr als innere Werte und wer gut quatschen kann, kommt weiter als einer, der wirklich was kann. Was zählten zu DDR-Zeiten schon Statussymbole wie das Auto? Schließlich hatte jeder das gleiche ;-)). Und "Mobbing" und Neid waren völlig undenkbar. Schließlich konnte man seinen Arbeitskollegen (oder dessen Produkte/Dienstleitungen) ja evtl. mal brauchen.

Thema Wirtschaft: Die soziale Marktwirtschaft ist eine tolle Idee. Aber leider nur das! Nicht Angebot und Nachfrage regeln den Markt, sondern Beziehungen und Geld!
Die von Ludwig Erhard propagierte "Ordnung des Wettbewerbs" gilt nicht im Osten, weil sich ein Wettbewerb gar nicht erst entwickeln konnte. Westunternehmen schalteten mit Hilfe der Treuhand in zahllosen Fällen die Ostkonkurrenz aus, die Mitbewerber wurden im Handstreich genommen! Findige Unternehmer kauften Betriebe, verramschten die Maschinen, bezahlten davon die Treuhand und hatten den Rest umsonst (und die Konkurrenz ausgeschaltet). Sogenannte "In-Sich-Geschäfte" waren an der Tagesordnung.
Westdeutsche Arbeitgeberverbände und Arbeitnehmervertreter verhandelten Anfang der 90er Jahre über die Löhne der Ostdeutschen! Zu diesem Thema sagt der Chef des Münchner ifo-Instituts, Prof. Hans-Werner Sinn: "So konnten sich die Westbetriebe die Konkurrenz vom Leib halten". Die größten Fehler im Prozeß der Wiedervereinigung waren nach Ansicht von Prof. Sinn, daß der westdeutsche Sozialstaat kopiert worden se, westdeutsche Tarifparteien über die Höhe der Ost-Löhne verhandelten und daß die Treuhandanstalt das bestehende Vermögen der DDR "für'nen Appel und und ein Ei an Wessis verkauft hat" (wörtliche Rede). Lediglich 6 Prozent der Unternehmen seien von der Treuhand an Ostdeutsche privatisiert worden. Der Präsident des ifo-Instituts folgert richtigerweise: "Da wurde die Chance vertan, ein originäres Unternehmertum entstehen zu lassen und Vermögen im Osten zu bilden". Und genau das ist auch meine Meinung.
84% der Produktionsmittel Ostdeutschlands sind 1997 in westdeutscher Hand, und dieser Anteil steigt! Die vermeintlichen "Transferleistungen" von West nach Ost gibt es nicht. Gelder gehen zwar in den Osten, aber in westdeutsche Hände! Sind doch fast alle Führungsebenen mit Wessis besetzt. Sogar im Thüringer Wirtschaftsministerium sollen mehr als die Hälfte der dort Angestellten aus den Alten Bundesländern sein. Und die Gehälter für der westdeutschen "Aufbauhelfer" gehen selbstverständlich auf's Konto WEST-OST-TRANSFER!

Westdeutsche Handelsunternehmen ziehen Aber-Milliarden Gewinne aus dem Osten und mittlerweile gibt es im Osten 40 Prozent mehr Einzelhandels-Verkaufsflächen als in den Alten Bundesläbnern. Und dies bei einer erheblich niedrigeren Kaufkraft als im Westen. Die vielen schönen Verkaufspaläste haben aber mit "Aufschwung Ost" rein gar nichts zu tun. Die Steuern für diese unsägliche Steuermittelverschwendung müssen schließlich auch die Ossis bezahlen. Im Osten wird nur verkauft, kaum aber produziert! Und das, was im Osten produziert wird, erreicht nicht die Regale der Handelsketten. Diese Handelsketten befinden sich bekanntermaßen zu 95% in Wessi-Hand.

Den "Solidaritätszuschlag" müssen Neu-Deutsche in gleichem Umfang leisten wie Alt-Deutsche (das wissen viele Wessis gar nicht!) und verkrachte West-Existenzen sind die Glücksritter der Neuen Bundesländer. Die Leute bescheißen war eben im Osten ungleich einfacher als im Westen, weil diese so schön gutgläubig waren. Die Wessis nennen diese Gutgläubigen "dumm" im Sinne von doof. Ich nenne sie "dumm", weil sie zu DDR-Zeiten nicht mit soviel Gemeinheit und Egoismus konfrontiert waren und das Wort "Mißtrauen" für Ossis eher ein Fremdwort war. Mittlerweile sind die Ossis fast so hart wie die Wessis, nur noch nicht ganz so reich...

Im März 1998 legte der Bundesbeaufragte für die Stasi-Unterlagen, Joachim Gauck, die "Studie über die West-Arbeit der Stasi" vor. Dieser Studie zufolge arbeiteten 30.000 westdeutsche Menschen für die Staatssicherheit der DDR, dies jedoch ohne den täglichen Druck, dem die Ostdeutschen permanent ausgesetzt waren! Meiner Ansicht nach ist es viel verwerflicher, wenn jemand ohne Druck, mitten aus der "freien Gesellschaft" heraus, sich entschließt zu spionieren. Duckmäusertum und Arschkriecherei ist heute vor allem auf Ämtern und Behörden, aber auch in vielen ganz normalen Firmen viel ausgeprägter, als dies jemals in der ehemaligen DDR der Fall war. All diese (doppelzüngigen) Leute wären heute DAS gefundene Fressen für die "Headhunter" der Stasi!!

Jüngst kritisierte der Jenaer Kardiologe Hans-Reiner Figulla, daß für einen Herzpatienten in den Neuen Bundesländern nur 77% des Budgets eines Herzkranken in den Alten Bundesländern bereitstünden. Tatsache in der sogenannten "deutschen Einheit" ist, daß die Ossis eine um 2 Jahre kürzere Lebenserwartung haben als die Wessis. Wer weniger hat, stirbt eben eher. Das war schon immer so und wird immer so bleiben. Und wer Gegenteiliges behauptet, sollte sich mal ein paar Statistiken besorgen! zurück zum Anfang!



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André Gressler

Was ich von Europa halte

Um es kurz zu machen: nicht viel!
Die Steuerverschwendung in der Europäischen Union ist die Fortsetzung der Steuerverschwendung der einzelnen Länder. Der Europäische Rechnungshof sah sich deshalb vor kurzem gezwungen, das zweite mal hintereinander ein Testat über die Rechtmäßigkeit des EU-Haushaltes zu verweigern. Bei dem beanstandeten Haushalt 1995 wurden Fehler in Höhe von 4 Milliarden ECU (mehr als 8 Milliarden DM!!!!!) festgestellt. Die Mängelliste ist dabei ellenlang. Sehr pikant ist dabei, daß von den 160 Millionen ECU, die den Mitgliedsstaaten zur Betrugsaufdeckung zur Verfügung gestellt wurden, 16,5 Millionen ECU nicht belegt werden konnten ;-). Beschissen wird eben überall. Den Eurokraten, die den anständigen Steuerzahlern auf der Tasche liegen, fällt es auch überhaupt nicht schwer, sich die eigenen prall zu füllen: Für die Teilnahme an den offiziellen Sitzungen des Parlaments erhält jeder Parlamentarier für die ersten 400 km DM 1,43 pro Kilometer (für jeweils Hin- und Rückfahrt!)! Und für darüber hinausgehende Kilometer immerhin noch DM 0,72. So erhält ein griechischer Abgeordneter für den Flug von Athen nach Brüssel und zurück jeweils DM 4.500, obwohl ein Flugticket real nur etwa DM 650,- kostet. Ein Abgeordneter kann sich sogar mindestens eine Heimfahrt pro Woche bezahlen lassen, selbst wenn er gar nicht zuhause war!!!

Auch 1997 enthüllte der Rechnungshof der EU wieder tolldreiste Streiche der Verantwortlichen. So wurden 1996 für den Aufbau von Ex-Jugoslawien 215 Mio ECU (423 Mio DM) bereitgestellt, von denen aber nur 1,3 Prozent (!!!!!) ihrem Zweck entsprechend eingesetzt wurden.
Insgesamt schmissen die EU-Bürohengste 5,3 Prozent des gesamten Haushalts zum Fenster raus. Das könnte sich in der "freien" Marktwirtschaft kein Unternehmen leisten!!

1996 betrug der Monatsverdienst des Pförtners beim Europäischen Patentamt in München DM 7152,- (netto!!). Ein Diplomingenieur in der mittelständischen Wirtschaft in den neuen Bundesländern kam 1996 auf 2.860,- netto! Daß die Europäische Union ihre Bediensteten fürstlich entlohnt, ist noch nicht mal das Schlimmste. Viel schlimmer ist die Tatsache, daß dies entgegen eigener EU-Beschlüsse geschieht.
1981 beschloß der EU-Ministerrat, die Gehälter der EU-Beamten an die Gehälter der Beamten der Mitgliedsstaaten anzupassen. Dies war zu einer Zeit als, diese Sozialschmarotzer 50% mehr als deutsche Beamte verdienten. Heutzutage verdienen sie schon 80% mehr. Und wie jeder weiß gehören diese (80% weniger verdienenden!) deutschen Beamten schon zu den bestbezahlten der Welt...

Mir ist auch äußerst schleierhaft, warum die Europäische Union Tabakwerbung verbietet, gleichzeitig aber den Tabakanbau mit 4 Milliarden DM (!!!!) jährlich bezuschußt. Verstehen Sie's?

Was mir aber persönlich die meisten Kopfschmerzen bereitet, ist die Tatsache, daß sich die Kriminalität internationalisiert und schon viele Junkies und Geschäftemacher sich Ihren "Stoff" in den Niederlanden besorgen, um diesen dann in Deutschland gewinnbringend unters Volk zu bringen. Auf der anderen Seite sind die Holländer so souverän, daß es sich kein Land der EU leisten kann, sich in die "Inneren Angelegenheiten" der Niederlande einzumischen, um dieses Drogenmekka zu eliminieren.

Deutschland wird eine Hauptlast für ärmere EU-Mitgliedsstaaten tragen müssen. Deshalb mein Vorschlag: Laßt es so wie es ist. Gegen die Allmacht der USA in allen wichtigen Bereichen (Wissenschaft, Technologie, Industrie, und und und...) wird auch ein "geeintes" Europa nichts bestellen können. Solange hier Betonköpfe das Sagen haben und z.B. die Telekom (immer noch!!) Ihre Monopolstellung auf dem Kommunikationsmarkt halten kann, während in Amerika erst Anfang 1997 wieder 300 Millionen Dollar von der Clinton-Administration für den Ausbau des Internet bereitgestellt wurden, wird Europa auch auf lange Sicht immer das Nachsehen haben!
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André Gressler

Was ich von Neuseeland halte

Von Neuseeland lernen heißt siegen lernen! (Frei nach Lenin)
Während es Deutschland immer noch nicht versteht, Staat und Wirtschaft marktwirtschaftlich zu optimieren, macht z.B. Neuseeland vor, wie das geht. Nachdem es dort Anfang der 80er Jahre genauso aussah wie heute in Deutschland, wurden ab etwa 1984 Lohnkontrollen beendet, Subventionen abgebaut und der Spitzensteuersatz von 66% auf 33% gesenkt. Steuerberater sind mittlerweile dort überflüssig geworden und jeder Einwohner braucht im Durchschnitt nicht länger als 10 Minuten für das Ausfüllen der Steuererklärung! Es gibt nur einen Mehrwertsteuersatz. Subventionen der Bauern wurden alle gestrichen und die ehemaligen Almosenempfänger mutierten zu richtigen Landwirtschaftsunternehmen. Die Regierung kümmert sich um das Gemeinwohl und nicht wie in Deutschland um das Wohl eines Teilbereiches der Gesamtwirtschaft (siehe Steinkohle!!!!!). Staatsbetriebe wurden privatisiert. Deshalb fielen die Telefonpreise um 20%, der Strompreis um 13% und das Briefporto halbierte sich. Das Verkehrsministerium schrumpfte von 4000 Beschäftigten auf einen Stab von 60 (!!!!).

Statt einer lebenslangen Anstellung erhalten Beamte Fünfjahresverträge. Bei Übererfüllung von konkreten Zielen und Leistungsindikatoren winken Erfolgsprämien, bei Planverfehlungen droht die Kündigung. 1990 erfolgten scharfe Kürzungen des Arbeitslosengeldes und 1991 wurde das einhundert Jahre alte System der Flächentarifverträge beseitigt. Und während in Deutschland die Höhe der Arbeitslosigkeit von Monat zu Monat neue Rekordwerte erreicht, hat sich in Neuseeland die Arbeitslosenquote in den vergangenen 4 Jahren fast halbiert und liegt heute bei 6,1%. Der einst zerrüttete Staatshaushalt Neuseelands ist heute saniert, mit den Überschußmilliarden werden die alten Schulden getilgt. Sie Staatsausgabenquote beträgt 34% (in Deutschland mehr als 50%!).

Sogar die Schweden haben erkennen müssen, daß sich ein Wohlfahrtsstaat auf Dauer nicht halten kann, aber Deutschland favorisiert weiterhin teure Ausgabenprogramme. Die sozialen Wohltaten der Neuseeländer bestehen in Steuersenkungen. Sicherlich ist die wirtschaftliche Situation Deutschlands (noch) nicht so dramatisch wie vor 10 Jahren in Neuseeland, aber die Anzeichen mehren sich.

Subventionen und Regulierungen müssen in Deutschland abgebaut werden. Ein wirklich "schlanker" Staat muß her! Sonst gleitet Deutschland immer weiter ins Mittelmaß ab, was sich bereits am Lebensstandard bemerkbar macht. Schließlich ist Deutschland auf diesem Gebiet schon vom 5. Platz auf den 16. Platz in der Welt abgerutscht...
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Was ich vom Krieg gegen Serbien halte

  • Leserbrief an "Freies Wort", 26. März 1999

    Ich bin entsetzt, daß Deutschland zum 3. Mal in diesem Jahrhundert Serbien angreift. Noch entsetzter bin ich über die Reaktion des deutschen Normalbürgers. Wo bleibt der Aufschrei gegen diesen Krieg?

    Wo sind die Grünen, die doch immer so sehr für "Menschenrechte" eintreten? Da engagiert sich die Grünen-Fraktions-Frau Müller vor kurzem mit aller Energie für zwei in den USA zum Tode verurteilte sogenannte "Deutsche", die weder deutsch sprechen können noch gerade herzensgute Menschen waren. Sie hatten bekanntlich bei einem Raubmord den Filial-Leiter mit 22 (!!!) Brieföffner-Stichen regelrecht abgeschlachtet! Für solche Typen kämpfen die Grünen gern, nicht aber für die Opfer! Opfer, die auch der jetzt begonnene Krieg in Serbien forderte und noch fordern wird.

    Und nun schauen (fast) alle Politiker nicht nur tatenlos zu, wie Deutschland zum dritten Mal einen Krieg gegen Serbien vom Zaun bricht, sondern sie befürworten und verteidigen diesen Krieg sogar! Wir wissen alle, mit welch dreckigen Mitteln ein Krieg geführt wird. Und man sollte sich auch an die scheinheiligen Vorwände erinnern, die jeweils zu großen Kriegen führten!! Die Deutschen inszenierten bekanntlich 1939 höchstselbst den Angriff auf den Sender Gleiwitz, um einen Vorwand zu haben, in Polen einzumarschieren. Und die Amerikaner provizierten den Zwischenfall im Golf von Tonking, um in Vietnam einzurücken. Und nun wird selbiges schon wieder praktiziert.

    Krieg ist immer dreckig. Aber auch die psychologische Kriegsführung spielt eine immer wichtigere Rolle. Ich dachte bisher, Meinungsmache hätten wir uns als DDR-Bürger lange genug gefallen lassen müssen. Doch jetzt wird uns Deutschen der böse Diktator Milosevic vorgesetzt und das Leid der Kosovo-Flüchtlinge in unerträglichster Weise mediengerecht ausgeschlachtet! Meistens bemüßigt sich die "neutrale Berichterstattung im Deutschen Fernsehen" solch fundierter Phrasen wie "Es wird berichtet..." oder "die Serben sollen...". Egal, was dran ist, aber es wirkt beim zu verdummenden Publikum!!

    Die andern sind immer die Bösen. Es kommt immer nur drauf an, wie böse man den anderen macht. Sind die Albaner bessere Menschen als die Serben? Ich glaube schon lange nicht mehr alles, was uns die Medien weismachen möchten. Ich vernehme von Kanzler Schröder wohlklingende Worte wie "Dem Morden muß ein Ende gesetzt werden". Richtig! Doch warum befiehlt er dann das Morden in Serbien? Angeblich will man nur den Milosevic weghaben. Aber was ist mit der offenbar geschlossen hinter ihm stehenden Bevölkerung? Will man die auch weghaben? Wer macht Clinton, Schröder & Co. nach der Zerstörung von serbischen Krankenhäusern, Brücken und ganzen Stadtvierteln den Kriegsverbrecher-Prozeß?

    Die heuchlerischen Worte der westeuropäischen Politiker müssen doch beispielsweise für die Kurden in der Türkei wie Hohn klingen, wo systematischer Völkermord betrieben wird. Die türkische Militärjunta hat ca. 30.000 Kurden auf dem Gewissen, doch wer greift die Türkei an? Warum läßt die NATO keine Bomben auf Ankara und Istanbul schmeißen? Sind 2.000 tote Kosovo-Albaner mehr wert als 30.000 getötete Kurden? Auch in Chile wurden in den Siebzigern zehntausende unliebsame Zeitgenossen gefoltert, verschleppt und umgebracht. Freilich geschah dies unter dem Deckmantel des Antikommunismus - und Deutschland dachte damals nicht im Entfertesten an den Einsatz auch nur einer Handgranate...

    Jeder Tote ist einer zuviel. Aber wieviele sterben jetzt in Serbien mit Hilfe deutscher Kriegstechnik? Wieder einmal wird mit zweierlei Maß gemessen. Serbien ist der NATO schon immer ein Dorn im Auge gewesen. Dort herrschen die "Kommunisten" und die Schrift ist kyrillisch...!). Die Türkei hingegen ist NATO-Partner - und das ist Grund genug, um hier einzuschreiten und dort tatenlos zuzugucken (ja sogar noch Panzer zur Ausrottung der Kurden zu liefern).

    Ich fordere die sofortige Beendigung des Krieges in Serbien. Die sollen auf dem Balkan alleine fertig werden - mit wahrscheinlich weniger Toten, als wenn die NATO ihren schmutzigen Krieg weiterführen würde! Und die Amis sollten gefälligst Ihre neueste Militärtechnik in ihrem eigenen Land testen - ohne in Europa mit Menschenleben zu jonglieren!

    Mit freundlichen Grüßen
    Andre Gressler

  • Gedanken zum Serbien-Krieg vom 6.6.99

    Nun dauert der Krieg schon mehr als 70 Tage - und mit jedem Tag nimmt die geistige Verhärtung der Kriegsgegner zu. Immanuel Kant äußerte sich einmal mit folgenden Worten:
    "Der Krieg ist darin schlimm, daß er mehr böse Menschen macht als er deren gewinnt"

    Wie wahr! Sogar mit meinen Eltern habe ich mich wegen dieses Scheiß-Krieges zerworfen!
    Milliarden und Abermilliarden wird der dumme deutsche Steuerzahler aufbringen müssen, um einen Teil dessen wieder aufzubauen, was zuvor durch Milliarden und Abermilliarden an Steuergeldern in Serbien zerstört wurde.

    Was ist das für eine Demokratie, in der andere Demokratien nach Belieben mit Bomben und Raketen gefügig gemacht werden sollen? Miloseciv ist sicher kein Nelson Mandela und auch kein Ghandi. Aber er wurde von den Serben frei gewählt. Wer ihn jetzt als Diktator hinstellt, übersieht, daß ihn eine große Mehrheit der Serben gewählt hat. Dies kann man wohl nicht mit den "freien Wahlen" der "Arbeiter- und Bauerndiktatur" der EX-DDR vergleichen, wo die SED immer rund 99,9% der Stimmen erhielt! Milosevic wird als "Kriegsverbrecher" vorgeschoben, weil man offiziell ja nicht gegen "das serbische Volk" vorgehen kann!

    In Deutschland fragt schon keiner mehr, warum der Krieg eigentlich vom Zaune gebrochen wurde. Massenverdummung, wohin man schaut! Selbstverständlich werden die vertriebenen Kosovo-Albaner keine Lobeshymnen auf die Serbe ablassen, die sie verjagten. Alle "Augenzeugen", die dem "mündigen Bürger Deutschlands" präsentiert werden, sind Vertriebene. Kein Journalist traut sich, die etwa 300.000 vertriebenen Krajna-Serben zu befragen, die als Flüchtlinge in serbischen Flüchtlingslagern leben! Die meisten Deutschen wissen nicht einmal, daß die Serben selbst massenweise aus Bosnien und Kroatien vertrieben wurden!

    Ich hoffe auf ein baldiges Ende der Bombardements. Leider bezweifle ich auch nur die kleinste Stabilisierung auf dem Balkan. Bis die Nato dort wieder verschwindet, wird ewig Krieg sein...

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André Gressler

Was ich (in meinem tiefsten Innern) von Marketing halte

Das Marketing eines Produktes ist (leider) heute wichtiger als das Produkt selbst. Das treffendste Beispiel sehen Sie auf Ihrem eigenen Computer. Wie 85% aller Deutschen nutzen Sie wahrscheinlich Windows als Betriebssystem. Microsoft hat noch nie viel Energie in die Entwicklung der eigenen Produkte gesteckt, sondern lieber was eher schlecht als recht irgendwo abgekupfert.

Sogar DOS als Betriebssystem hat sich der schlaue Bill Gates von ein paar Studenten für'n Appel und 'n Ei besorgt, und Windows wurde von der Firma Apple gekupfert. Und obwohl unabhängige Fachzeitschriften sogar zu der Überzeugung gelangten, daß das mit viel Trara und Tamtam auf den Markt gebrachte Windows95 in seiner Funktionalität, Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit noch hinter dem Apple-Betriebssystem von 1984(!!!!!) zurückbleibt, vermarktete Bill Gates diese Software als weltbewegendes Ereignis. Auch das Internet hat Microsoft verpennt. Während Netscape mit seinem Navigator hier Maßstäbe setzen konnte, gab es Mitte 1995 von Microsoft kein einziges Internet-Programm!

Noch 1994, als bereits jeder einigermaßen klar denkende Mensch aus der Computerbranche die Enwicklungstendenzen des Internet voraussehen konnte, meinte der Microsoft-Boß:
"Im Internet ist für uns nichts zu verdienen." 2 Jahre später hat Bill Gates keine Scheu, Microsoft als Triebkraft der Softwareentwicklung zu präsentieren. Wenn Microsoft es will, wird in 5 Jahren niemand mehr von Netscape reden...
Derryl Wills, der wohl bekannteste Technologie-Analyst bemerkte am 25.10.97 im Fernsehsender NBC, daß SUN eine Technologiefirma sei, Microsoft hingegen bekanntermaßen eine Marketingfirma. Microsoft hätte ebensogut Sonnenschirme für Untertagebaue, Anti-Aids-Pillen für den möglichen Kontakt mit Aliens oder Fallschirme für Tiefseetaucher verkaufen können. Die Mannen um Gates hätten auch das massenhaft an den Mann gebracht. Das Dumme an der ganzen Sache ist nur der Umstand, daß sich Microsoft dem Computermarkt verschriebn hat. Pech für innovative Firmen!!

Wenn das Marketing stimmt, kann man halt auch Mittelmäßigkeit bestens verkaufen! Man muß nur vielen, vielen Leuten immer und immer wieder erzählen, daß man das beste Produkt auf dem Markt hat und das zu jeder Gelegenheit.

Mir würde es entschieden besser gefallen, wenn sich das beste Produkt am besten verkaufen würde. Aber leider ist dem nicht so. Im Gegenteil: Die Macht der Werbung und die mit ihr einhergehende Suggestion der Menschen nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an.

Ich plädiere auf den gestreckten Mittelfinger für "Massen-Verarscher" wie "Hamburg-Mannheimer", "Microsoft" oder die "Telekom"! Und wer wissen will, was "Produkt-Qualität" bedeutet, der kaufe bei ALDI!
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